Studie über PACD Score

Studie über PACD Score

Der «Postacute care discharge score» PACD ist ein Assessment-Instrument, um Patienten bereits beim Eintritt zu erkennen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen postakuten Nachsorgebedarf haben. Die Studie prüft das Assessment-Instrument mithilfe von wissenschaftlichen Kriterien auf seine Screeningeigenschaften: Sensitivität/Spezifität.

Erste erfolgversprechende Resultate bei 180 Atemwegsinfekt-Patienten zeigten bei PACD Tag 1: Sensitivität: 82 %, Spezifität: 55%; Tag 3: Sensitivität: 69 %, Spezifität: 76% (Conca et al., 2012). Bei 308 Patienten mit Harnwegsinfekten, Stürzen, Synkopen oder Herzinsuffizienz, die von zu Hause ins Spital eintraten, erreichte der PACD (Tag 1) ≥ 8 eine Sensitivität von 90 % und Spezifität von 62% bzw. der PACD (Tag 3) ≥ 8 eine Sensitivität von 80% und eine Spezifität von 60% für einen Nachakutpflegebedarf (Conca et al., submitted).

Das Projekt wurde 2010 gestartet und konnte 2013 auf alle medizinisch stationär behandelten Patienten ausgedehnt werden. Erste Daten dieses Patientenkollektivs werden 2014 zeigen, ob sich die PACDs für alle medizinischen Patienten eignen und welcher Erhebungszeitpunkt die stärkste Aussagekraft besitzt.

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A Conca (Fachabteilung Pflegeentwicklung, KSA)