Vergleich subperiostale und subdurale Drainage bei chronischem Subduralhämatom

Vergleich subperiostale und subdurale Drainage bei chronischem Subduralhämatom

Das chronische Subduralhämatom (cSDH) ist eines der häufigsten Krankheitsbilder in der Neurochirurgie. Bei klinischen Symptomen ist eine chirurgische Therapie nötig, um den Hirndruck zu entlasten. Studien zeigen, dass die beste chirurgische Methode zur Behandlung des cSDH die Einlage einer Drainage mittels Bohrloch am Schädel ist. Die Drainage kann entweder oberhalb (subperiostal) oder unterhalb (subdural) der Hirnhaut platziert werden. Welche Methode komplikationsärmer und effektiver ist, um Rückfälle zu verhindern, ist wissenschaftlich noch nicht genügend geklärt. In der Literatur finden sich nur einzelne Studien mit kleinen Fallzahlen, welche diese Fragestellung thematisieren. Keine von diesen zeigt einen signifikanten Unterschied zwischen den Drainage-Methoden auf.

Ziel dieser Studie ist es, durch Vergleich der zwei als Standard geltenden Drainage-Methoden die Fragestellung in einer prospektiven und randomisierten Weise mit genügender Fallzahl zu klären.

Anzahl Patienten: 300 Patienten
Studien-Start: 2013
Studien-Ende: 2016

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J Soleman, K Lutz, J Fandino (Neurochirurgische Klinik, KSA)