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Innovationen

Pflege forscht

Austrittsbezogenes Case-Management

Das frühzeitige und selbstständige Einschalten des Sozialdienstes bei stationären Patienten mit einem Nachsorgerisiko verkürzt den Spitalaufenthalt.

Das KSA evaluiert und implementiert seit Jahren im Rahmen des Projekts «OPTIMA» Massnahmen zur Verkürzung der Aufenthaltsdauer von Patienten. Wartezeiten auf Anschlusslösungen sind oft der Hauptgrund für die unnötige Verlängerung eines Spitalaufenthaltes. Die frühzeitige Erfassung des pflegerischen Nachsorgerisikos eines Patienten sowie frühzeitige Einbindung des Sozialdienstes helfen, den Spitalaufenthalt nachweislich zu verkürzen. Dies zeigen erste Resultate eines im Jahr 2014 gestarteten Forschungsprojekts der Abteilung Pflegeentwicklung und des Sozialdienstes unter dem Titel «Austrittsbezogenes Case-Management». Mit einem proaktiven und systematischen Screening* im Zentrum für  Notfallmedizin kann die Anmeldung eines Patienten beim Sozialdienst 48 Stunden früher erfolgen und somit die Gesamtaufenthaltsdauer der Patienten im Spital um 12 Stunden reduziert werden.

* Bestimmung des pflegerischen Nachsorgerisikos mit Hilfe des sogenannten Post-Acute Care Discharge score – PACD

Weitere Projekte aus der Pflegeforschung finden sich unter:

Case-Management
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