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Die Kardiologie des Kantonsspitals Aarau wurde nach neusten medizinischen Standards umgebaut und rund um das moderne Herzkatheterlabor angeordnet. Durch den Umbau kann die hohe Anzahl an Herzinfarktpatienten noch besser bewältigt werden.

Das KSA gehört zu den grossen Kompetenzzentren im Bereich Herzinfarkt-Akutbehandlung in der Schweiz. Neu befinden sich alle Räume im Erdgeschoss des Hauptgebäudes Haus 1 und in unmittelbarer Nähe von Notfall und Intensivstation. Dank den baulichen Verbesserungen und dem Ausbau der apparativen Ressourcen konnten die Untersuchungskapazitäten erweitert und die Wartezeiten für Patienten erheblich verkürzt werden. Seit März 2014 wird eine Sprechstunde für Herzinsuffizienz mit entsprechender Beratung angeboten. Sie ergänzt das bestehende Sprechstunden- und Therapieangebot im Bereich von Herzschrittmachern und Defibrillatoren.

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Der Umbau dauerte drei Monate und wurde am 3. Juli 2014 abgeschlossen.
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TAVI – Herzklappe via Leiste

Seit Mitte 2014 implantieren KSA-Kardiologen Herzklappen minimal-invasiv über die Leiste. Das Verfahren wird TAVI genannt und ist die Abkürzung für «interventionelle, kathetergestützte Aortenklappenimplantation». Mit diesem neuartigen Verfahren werden Patienten behandelt, die unter einer hochgradigen Aortenklappenstenose leiden. Dies führt zu einer Verengung, was eine grosse Belastung für die linke Herzklammer darstellt. Die Folgen: Betroffene leiden oftmals schon bei geringen Belastungen unter Atemnot und Angina Pectoris. Es drohen Schwindelgefühle und im schlimmsten Fall Ohnmachtsattacken. TAVI-Eingriffe werden im Herzzentrum Aargau in enger Zusammenarbeit zwischen Kardiologen, Herzchirurgen und Anästhesisten durchgeführt.

TAVI Herzklape via Leiste
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